Haderun – Der Ursprung

Hadern war ursprünglich ein Bauerndorf und wurde erstmals im 11. Jahrhundert unter dem Namen Haderun erwähnt“ – so heißt es bei Wikipedia.

Der Ortsteil Großhadern gehörte zum Kloster Benediktbeuern, das damals schon erwähnte Kleinhadern zum Kloster Schäftlarn. ERst 1938 langte München zu und hat Großhadern eingemeindet

Am alten Dorfkern in Großhadern rund um die Heiglhofstraße sind die Strukturen der ehemaligen bäuerlichen Siedlung gut auszumachen.

Auf den früher landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre große Wohnanlagen wie zum Beispiel am Stiftsbogen rund um die Guardinistraße oder noch früher das ganze Stadtviertel in der Blumenau errichtet.

Auch rund um das Klinikum Großhadern entstanden in den letzten Jahren neue Wohnbauten. Die U6 wurde erst 1993 bis zum Klinikum verlängert. Dadurch ist Großhadern auch öffentlich perfekt an die Innenstadt angebunden.

Das Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München ist der größte Krankenhauskomplex Münchens. 1994 wurde das Genzentrum der LMU in Betrieb genommen, 1999 wurde die gesamte chemisch-pharmazeutische Fakultät nach Hadern umgesiedelt.

2004 wurde mit der Aufnahme des Vorlesungs- und Forschungsbetriebs im Department Biologie II des Biozentrums der HighTech Campus LMU in Großhadern/Martinsried weiter ausgebaut. Hier sollen mittel- und langfristig zusätzlich die gesamte biologische Fakultät und weitere naturwissenschaftliche Fakultäten und Institute zusammengeführt werden.

Mit dem Kinderzentrum des Bezirks Oberbayern und angeschlossener Montessorischule sowie dem Altenwohnstift Augustinum und zugehöriger Stiftsklinik sind weitere soziale Einrichtungen im Stadtteil beheimatet, die zusammen mit dem Klinikum einen Großteil der Arbeitsplätze im Viertel zur Verfügung stellen.

Quelle Abendzeitung – München und Wikipedia



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